29. November 2006
kostet Zeit und Nerven, trainiert aber Gelassenheit. Denn fast hundert Jahre alte Schienen verlangen Geduld.

Es gibt sicherlich andere Arten durch Afrika zu reisen, aber gemütlicher geht es kaum noch. Interessanter Bericht bei Zeit.de
Ich als Afrika-Fan finde das schon wieder cool, unpünktlich zu reisen…
Afrika live:
“Um sieben Uhr morgens, zur offiziellen Abfahrtszeit, ist der sonst fast menschenleere Bahnhof plötzlich ein Hort voller Geschäftigkeit. Frauen in bunten Tüchern, ihr Baby auf dem Rücken, Männer, die abenteuerlich zusammengeschnürte Berge von Gepäck bewachen, dazwischen fliegende Händler, Bettler und Träger. Radios plärren, Kinder kreischen.”
Das ist dann aber fast wie bei uns:
“Nur die Bahn ist nicht zu sehen. Auf dem Gleis steht immerhin ein langer Güterzug. Zwei Stunden später erklingt die erste Ansage. Der Bahnhofsvorsteher scheint seinen Dienst angetreten zu haben. Heute komme der Treni erst um zehn, denn gestern gab es ein kleines Problem auf der Strecke. Er fahre dann aber heute wieder zurück, um zwölf. “
“Die Wartenden sind inzwischen lethargisch, zu müde, sich zu beschweren oder noch eigene Nachforschungen anzustellen. Der Zug wird schon irgendwann kommen - “anytime from now”, scherzt ein Mitreisender.”
“Die zehn Stunden bis zur versprochenen Abfahrt lassen sich in der Bahnhofskneipe überbrücken. Dort gibt es nyama choma, gebratenes Fleisch. Und neun Sodas, vier Bier und sieben Mückenstiche später ertönt endlich eine laute Hupe. Der Zug ist da. Die Waggons sind komplett dunkel, aber die Türen offen.”

GEIL!
letzte Woche: Freitag 10 min morgens und abends
Diesen Montag: jeweils 5 min
Heute: morgens 10 min
Die Bahn sollte für jeden Bahnreisenden ein Verspätungskonto aufsetzen: Pro Minute bekommt man einen Punkt auf sein Bahn-Bonus Konto gutschrieben. Am Ende des Jahres kann man sich dann eine 2000 km weite Fernreise aussuchen. Das wäre cool.
Ich habe das Portal der Bahn mal erweitert wie das aussehen könnte (Der 4.Punkte unter “bahn.comfort- / bahn.bnous-Punkte):

Bei der Auswahl der Prämie hat dann jeder Augsburg-München Pendler nur eine Prämienauswahl, die er locker innerhalt eines Arbeitjahres angesammelt hat:

Dann würde Bahnfahren wieder Spaß machen! Deutsche Bahn sucks!
Steht doch bei mir vor der Haustüre ein wunderschöner grüner VW BUS Multivan TDI syncro (uff), der da nur darauf wartet bewegt zu werden.
Kurz nach Weihnachten fahre ich nach Dresden - und seit einiger Zeit frage ich mich, ob ich den Zug nehmen soll. “Entspannt ankommen” heisst es doch bei der Bahn - oder war das nicht bei einem Autohersteller? Keine Ahnung.
Ebenso wie der Provinzblogger schreibt, scheint Augsburg nicht mehr wirklich toll per Bahn angebunden zu sein an den Fernreiseverkehr.
Mit 7 h und knapp 300 Teuros nach Dresden? Wow, bei 464 Straßenkilometer per Autobahn, fahre ich mit dem Auto wohl schneller, billiger und auch bequemer. Vorausgesetzt, es hat kein Schnee und kein Stau könnte es…
Ach was, Autofahren! Kein Bock auf überfüllte ICE’s kurz vor Sylvester…

21. November 2006
…wieder mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Oh, war das schön!
Keiner, der beim Einsteigen drängelt - kein Raucherabteil zu durchqueren, kein Fahrkartenkontrolleur und keine studentische Saftschupse, die einem den Ellenbogen anschlägt.
Okay, ich war am Anfang etwas verwirrt - Habe ich nun meine Monatskarte im Geldbeutel oder nicht? Was lese ich nun? Lieber Fensterplatz oder doch am Gang?
Pendleralltag eben…
16. November 2006
Nein, nicht ich, aber ein Mitfahrer, als er gemerkt hat, dass er im falschen Zug sitzt. Er wurde von einem Polizeihubschrauber aus der Luft entdeckt. Armer Kerl.
“Ein vermutlich verwirrter Mann ist gestern Morgen aus einem fahrenden Zug gesprungen und hat sich schwer verletzt. Eine Hubschrauberbesatzung entdeckte den Mann nach einer Stunde Suche etwa 20 Meter von den Gleisen entfernt in einem Feld. Auf der B4 staute sich an der gesperrten Bahnschranke der Verkehr kilometerweit.
Der 34-Jährige aus Dörverden bei Verden habe ohne erkennbaren Grund plötzlich das Abteilfenster geöffnet und sei kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof Meine aus dem fahrenden Zug gesprungen, teilte die Bundespolizei mit. Der Regionalzug RB 24756 von Braunschweig in Richtung Gifhorn fuhr etwa 80 Stundenkilometer.” Aus: Braunschweiger Zeitung
Weitere Berichte zu diesem traurugem Vorfall hier.
Wenn man einen Laptop am Münchener Hauptbahnhof anschaltet und ein WLAN Adapter eingebaut hat, so wird man automatisch mit dem HotSpot Portal der DB verbunden.
Dort heisst es:
“Die Deutsche Bahn und T-Mobile stellen gemeinsam die Weichen für eine neue Ära der mobilen Kommunikation. Nach dem Motto “Reisezeit ist Nutzzeit” können sich Reisende in 20 ausgewahlten Bahnhöfen und sogar während der Fahrt in ICE-Zügen drahtlos ins Internet einloggen.”
Schön, wenn es funktioniert:

Cool, sage ich mir, aber was kostet das wohl? Muss wohl teuer sein, denn ich finde nirgends Infos dazu. Und wenn es kostenlos wäre, dann würden doch sicherlich überall riesige Hinweise stehen. Also weitergesurft. Ein pdf (189KB) gibt generelle Auskunft wie es funktioniert. Mal sehn…also andere Seiten ansurfen geht schon einmal nicht.

Aja, dort heisst es, dass die Möglichkeit lediglich in sieben Pilotzügen zwischen Dortmund und Köln sowie in 20 Bahnhöfen der T-Mobile HotSpot nutzbar ist. Aber man kann dafür ein Offline Informationsangebot anschauen. Na danke.
Kein Hinweis was es kostet (kosten wird), wie es funktioniert… und knapp aus dem Hauptbahnhof herausgefahren bricht das WLAN zusammen. Was soll das ganze? Ich habs net kapiert.
Setzen, 6 !
15. November 2006
In den ersten Tagen eines Monats sieht sie noch schön aus: die monatliche Ausgabe des hauseigenen Käseblattes der Deutschen Bahn. Mitte des Monats hat sie Eselsohren und am Ende des Monats ist sie einfach nur noch eklig.
Also, wenn dann durchblättern zwischen dem 1. und dem 3. des Monats.
Mal sehn, ob was lesenswerts diesen Monat drinsteht. Schließlich steht drauf “Ihr persönliches Exemplar zum Mitnehmen!”.
Einzig lesenswerter Bericht: “Segeltörn ins ewige Eis” auf den Seiten 24 bis 30. Die Antarktis ist ein beliebter Urlaubsort für Gäste, die mit modernen Kreuzfahrtschiffe auf Pinguin-Jagt gehen. Doch in diesem Bericht wird auf einem holländischen Dreimaster die Antarktis durchquert. 22tägiger Segeltörn für EUR 4500 zzgl. Flug nach Argentinien bei www.barkeeuropa.de .
Doch die Antarktis auf einem Segelschiff durchfahren, Wache morgens um 4 bei Schneetreiben? Geil ! Und dann das Boot selber steuern dürfen.
Cool finde ich dann noch die Shoppingtipps auf den Seiten 84 und 85, die irgendwie unter dem Motto stehen “Alles, was die Welt nicht braucht.”:
Champagnerkasten für EUR 1.000 für lange Bahnfahrten, zu kaufen bei www.torquato.de. Oder das Teelicht bei www.design-3000.de (Hallo Damen dieser Welt!). Kaugummi im Krokotäschchen für 50 EUR bei www.trixi-gronau-hamburg.de . Praktisch ist der Filzschutz für Laptops bei www.redmaloo.com für 70 EUR. Weihnachten kommt bald.