kostet Zeit und Nerven, trainiert aber Gelassenheit. Denn fast hundert Jahre alte Schienen verlangen Geduld.

Es gibt sicherlich andere Arten durch Afrika zu reisen, aber gemütlicher geht es kaum noch. Interessanter Bericht bei Zeit.de
Ich als Afrika-Fan finde das schon wieder cool, unpünktlich zu reisen…
Afrika live:
“Um sieben Uhr morgens, zur offiziellen Abfahrtszeit, ist der sonst fast menschenleere Bahnhof plötzlich ein Hort voller Geschäftigkeit. Frauen in bunten Tüchern, ihr Baby auf dem Rücken, Männer, die abenteuerlich zusammengeschnürte Berge von Gepäck bewachen, dazwischen fliegende Händler, Bettler und Träger. Radios plärren, Kinder kreischen.”
Das ist dann aber fast wie bei uns:
“Nur die Bahn ist nicht zu sehen. Auf dem Gleis steht immerhin ein langer Güterzug. Zwei Stunden später erklingt die erste Ansage. Der Bahnhofsvorsteher scheint seinen Dienst angetreten zu haben. Heute komme der Treni erst um zehn, denn gestern gab es ein kleines Problem auf der Strecke. Er fahre dann aber heute wieder zurück, um zwölf. “
“Die Wartenden sind inzwischen lethargisch, zu müde, sich zu beschweren oder noch eigene Nachforschungen anzustellen. Der Zug wird schon irgendwann kommen - “anytime from now”, scherzt ein Mitreisender.”
“Die zehn Stunden bis zur versprochenen Abfahrt lassen sich in der Bahnhofskneipe überbrücken. Dort gibt es nyama choma, gebratenes Fleisch. Und neun Sodas, vier Bier und sieben Mückenstiche später ertönt endlich eine laute Hupe. Der Zug ist da. Die Waggons sind komplett dunkel, aber die Türen offen.”

GEIL!