7. Januar 2007

Bombige Stimmung in Ingolstadt

Eine liegen gebliebene blaue Tasche sorgte am Donnerstagabend für Aufregung am Ingolstädter Hauptbahnhof. Nachdem ein Sprengstoffhund bei dem Gepäckstück eindeutig angeschlagen hatte, löste die Polizei Bombenalarm aus – bereits zum dritten Mal innerhalb der vergangenen vier Monate. Ein Spezialtrupp aus München öffnete kurz nach 22 Uhr die Tasche und gab Entwarnung. Darin befanden sich nur Weihnachtsgeschenke und Kleidung. Um 22.22 Uhr wurde der Hauptbahnhof wieder für den Verkehr freigegeben.” via AA und Donaukurier

Na super,  etwa 25 Züge waren von der Sperrung bis 22.21 Uhr betroffen. Und anscheinend artete der organisierte Pendelverkehr in Chaos aus, mal wieder typisch DB:

” “Das war kein Pendelverkehr, wie es im Radio hieß, sondern ein Chaos”, so ein Fahrgast. Es seien zwar auf allen betroffenen Strecken Busse und Taxis eingesetzt worden, erklärt Franz Lindemayer, Pressesprecher der Deutschen Bahn. “Unser Problem war aber, um diese Tageszeit noch so viele Busse zu bekommen. Das hat nicht überall zur Zufriedenheit der Reisenden geklappt.” Das mit den Taxikosten werde die Bahn “kulant handhaben”, es bestehe aber kein Anspruch auf Erstattung.”

Aber sicher, die Bahn ist kulant. Das ich nicht lache! Ist doch typisch, dass bei einem schnell organisierten Pendelverkehr nix funktioniert. Das gibt es mind. 2 Mal im Jahr zwischen Augsburg und München, wenn es mal wieder “Personenschaden” zu beklagen gibt. Busse werden angekündigt, amn steigt und trotzdem passiert nichts.

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