Auf jungewelt.de wird chronologisch erzählt welch endlose Geschichte die Sache mit der Privatisierung der DB ist.
Vor allem entwickelt es sich zu einer kleinen politischen Posse:
“Im Koalitionsvertrag vom Herbst 2005 wurde festgelegt, daß noch in dieser Legislaturperiode die Deutsche Bahn AG teilprivatisiert wird. Dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage. Die Deutsche Bahn AG befindet sich laut Deutsche-Bahn-Gründungsgesetz zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. In der Runde, die den Koalitionsvertrag aushandelte, forderten vor allem Otto Wiesheu (CSU) und Gerhard Schröder (SPD) die Privatisierung. Wiesheu, damals noch bayerischer Wirtschaftsminister, wußte bereits, daß er in den Vorstand der DB AG wechseln würde. Schröder tauchte bald darauf im Aufsichtsrat für die Ostseepipeline auf, an der Gasprom maßgeblich beteiligt ist. Inzwischen gilt Gasprom als Interessent an einer Beteiligung an einer teilprivatisierten Deutschen Bahn AG.”
Erkunden Sie doch mal spielerisch
die zu erwartenden Folgen der Bahnprivatisierung:
http://www.campact.de/bahn/opoly/start
Kommentar von Hanfeld — 4. September 2007 @ 00:00