24. Juli 2007

IC entgleist zwischen München und Augsburg - Vollsperrung

Seit neuestem habe ich ja rechts die Anzeige, wie viele Züge von Augsburg nach München bzw. andersherum zu spät sind. Wenn 100% verspätet sind, geht die Anzeige allerdings nicht.

“Streckensperrung: Zwischen München-Pasing und Mering wurde der gesamte Bahnbetrieb vorübergehend eingestellt.”

So wie heute und momentan, denn etwas Schreckliches ist passiert. Zum Glück nicht morgens, denn dann sind die Züge ja noch voller!

“Intercity-Steuerwagen entgleist bei München

In der Nähe von München ist ein Intercity teilweise entgleist. Mehrere Passagiere erlitten leichte Verletzungen, ein Mann musste mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht werden. Grund des Unfalls soll ein Gegenstand auf den Gleisen gewesen sein.

Gröbenzell - Bei einem Zugunfall westlich von München sind heute mindestens drei Personen verletzt worden. Nach Angaben der Bahn sprang gegen 12.25 Uhr bei Gröbenzell der Steuerwagen eines Intercity aus den Schienen und kippte zur Seite. Ursache war offenbar ein auf dem Gleis liegender Gegenstand, wie die Bahnpolizei mitteilte. Möglicherweise kam es laut Polizeiangaben wegen Bauarbeiten an der Bahnstrecke zu dem Unfall. “Wir gehen im Moment von einem Unfall aus. Aber wir ermitteln in alle Richtungen”, sagte Bahnpolizei-Sprecher Thomas Borowik. Bundes- und Landespolizei ermitteln.

Die Verletzten, darunter eine schwangere Frau und der Lokführer, erlitten Abschürfungen und Schocks. Ein weiterer Passagier musste mit Verdacht auf Herzinfarkt in ein Krankenhaus gebracht werden. An Bord des Zuges, der von Salzburg nach Frankfurt am Main unterwegs war, befanden sich rund 200 Menschen. Sie wurden in einer Turnhalle betreut und später mit Bussen nach Augsburg gefahren, von wo sie weiterreisen konnten.

Nach Angaben eines Bahnpolizeisprechers entging der Zug nur knapp einer Katastrophe. Wenn der Zug ganz umgekippt wäre, hätte das weitaus mehr Verletzte bedeutet, sagte der Bahnpolizist.

Der Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Da der betroffene Streckenabschnitt für Stunden gesperrt werden musste, kam es zu massiven Verspätungen. So musste die S-Bahn durch Busse ersetzt werden. Das betroffene Gleis soll noch ein bis zwei Wochen gesperrt bleiben. Insgesamt liegen in dem Bereich vier Gleise, zwei für die S-Bahn und zwei für den Fernverkehr.” via spiegel

2 Kommentare »

  1. [...] Am Dienstag wollte ich von München nach Neuffen bei Nürtingen. Die elektronische Fahrplanauskunft der Bahn versprach mir, dass ich diese Strecke mit nur viemaligem Umsteigen in unter drei Stunden zurücklegen könne (mit dem Auto ist die Strecke bei einigermaßen freier Autobahn in zwei Stunden zu bewältigen). Der erste Zug hatte aber bereits bei der Ankunft am Münchener Ostbahnhof eine Viertelstunde Verspätung. Dadurch konnte der Anschlusszug in Augsburg leider nicht mehr erreicht werden. Die Alternative, die der freundliche Fahrkartenautomat in Augsburg mir ausspuckte, stellte eine Fahrzeitverlängerung von einer Stunde in Aussicht. Was der Automat aber offensichtlich nicht wusste, war die Tatsache, dass der Zug, den der Coputer als Alternative errechnet hatte, soeben aus den Schienen gesprungen war und nun für eine Vollsperrung der Strecke zwischen München und Augsburg führte. [...]

    Pingback von Ja gut, aber… » Spaß mit der Bahn — 27. Juli 2007 @ 14:54

  2. Tja, davon war ich dann wohl auch betroffen

    Kommentar von Dave — 27. Juli 2007 @ 15:00

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