Neulich in der S-Bahn in München, ich war NICHT dabei:
Wegen einer defekten Kupplung trennte sich ein Langzug der S 1 in zwei Teile. Eine Zwangsbremsung brachte alle Wagen zum Stehen. Die Passagiere saßen eine Stunde fest.
Ein Langzug der S-Bahn hat sich am Montagabend wegen eines Kupplungsdefekts bei voller Fahrt in zwei Teile getrennt. Eine sofort und automatisch eingeleitete Zwangsbremsung brachte alle Wagen auf freier Strecke zwischen Feldmoching und Oberschleißheim zum Stehen.
Verletzt wurde niemand, die Fahrgäste mussten allerdings an dem heißen Sommerabend fast eine Stunde lang in den Abteilen ausharren. Erst dann konnten, nach erfolglosen Wiederankuppelungsversuchen, beide Zugteile separat nach Oberschleißheim gebracht werden.
„Wie sicher sind die S-Bahnen?“, fragt sich seitdem die Unterschleißheimerin Monika Eck, die in einem der plötzlich abgekuppelten Waggons saß. Unangenehm sei die Situation vor allem für die Fahrgäste zum Flughafen gewesen – der jeweils letzte Zugteil der S 1 wird fahrplangemäß in Neufahrn abgekoppelt und rollt dann gen Erdinger Moos. Der vordere steuert derweil Freising an. Immerhin: Trotz des doch recht merkwürdigen Erlebnisses sei die Stimmung unter den Fahrgästen leidlich entspannt geblieben.