6. August 2007

Mathematik der Verspätung

Auf meiner Lieblingsseite Spiegel online findet sich ein lesenswerter Artikel, speziell für Bahnpendler geschrieben: Mathematik der Verspätung.

Dort werden folgende Überlegungen ausgesprochen:

“Wie lässt sich die Summe der Verspätungen im gesamten Netz minimieren?” Die Antwort darauf ist kompliziert: Denn wartet ein bis dahin pünktlicher Regionalexpress auf einen verspäteten ICE, produziert er zusätzliche Verspätungen, die sich durch das ganze Netz fortpflanzen. Fährt er dagegen pünktlich, müssen Dutzende von Reisenden womöglich fast eine Stunde lang warten, obwohl sie nur fünf Minuten zu spät ankamen. Solche Konflikte wurden bisher durch eine Kombination von festen Wartezeitregeln, Bauchgefühl und Erfahrung der Bahn-Disponenten gelöst.

Schon seit längerem wird Software entwickelt, die diese Entscheidungen mit all ihren Konsequenzen berechnet und somit bestmöglich entscheiden soll, welcher Zug fahren und stoppen muss.

Allerdings gibt es allerlei Fallstricke, wie zum Beispiel Langsamfahrstellen. die ein Computerprogramm kaum berücksichtigen kann. Techniker der DB Systemtechnik rechnen nicht damit, dass ihre Methoden früher als in fünf Jahren in der Praxis ankommen werden.

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. | TrackBack URI

Einen Kommentar hinterlassen

XHTML ( You can use these tags): <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> .