Da fährt man schön brav zur Uni (Na gut, die S-Bahn hatte +10, aber das ist ja nichts Außergewöhnliches) und dann bracht man die dreifache Fahrzeit dazu.
Wir halten in Essen-Eiberg, fahren wieder an und Vollbremsung noch am Bahnsteig. Nach 5 Minuten kommt die Durchsage: „Oberleitungsschaden, weiterfahrt auf unbestimmte Zeit nicht möglich“. Kurze Zeit später werden wir aufgefordert auszusteigen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Problem: Die Türen waren nicht freigegeben. Von außen signalisierte uns ein Fahrgast, dass wir nach vorne gehen müssen (ich saß im letzten Wagen). Es ging dann auch schön durch den Führerstand des Steuerwagens nach draußen. Dann zur Bushaltestelle ohne Fahrpläne und kurze Zeit später den Gelenkbus bevölkert. In Essen-Steele dann weiter mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Zum Glück stand keine Klausur an, so dass ich nur mit etwa 60 Minuten zu spät kam, die nicht weiter tragisch waren (außer der verpassten Vorlesung: Kommunikationsnetze).
Auf dem Rückweg schon innerlich am fluchen (Handy sei Dank). S-Bahn fährt ab Essen bis Dortmund über die Fernstrecke, also nur Halt in Wattenscheid und Bochum. Aber meine S-Bahn war wohl einer der ersten, die wieder den regulären Weg genommen haben. Außer den Hinweis, dass in Eiberg die Bahnsteigbeleuchtung ausgefallen ist, nichts Besonderes. Oder doch? Die Bahn war pünktlich.
In diesem Sinne, Frohe Weihnachten.
Ich werde wohl erst nächstes Jahr wieder schreiben,
Marco
Hi Marco,
ja, da erlebt man was… Auch wenn man als Studi eigentlich genug Zeit hat (wer hat dieses Voruteil eigentlich in die Welt gesetzt?) wirklich ärgerlich!
Also, auch dir ein schönes Xmas!
Nils
Kommentar von Nils — 19. Dezember 2007 @ 19:11