Bahnsinn – verreisen mit der Bahn

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Und ist es auch Bahnsinn, so hat es doch Methode.

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Die Deutsche Bahn produziert Wahnsinn – zumindest scheint es so. Für mich wenigstens, aber vielleicht ist es ja auch Zufall oder liegt am Ende gar in meiner charmanten Persönlichkeit begründet und doch muss ich beim Bahnfahren regelmäßig an das Zitat des französischen Philosophen Jean Paul Sartre denken: „L’enfer, c’est les autres.“ Zu deutsch: „Die Hölle, das sind die Anderen“.

Denn eigentlich muss man zugeben: Selbst mit den zahlreichen Verspätungen, Pannen und dienstleistungstechnischen Amokläufen, die sich die Bahn erlaubt, wäre Sie doch noch immer ein sehr angenehmes Verkehrsmittel, wenn nicht, ja wenn nicht immer diese lästigen Mitreisenden wären. Immer, wenn ich denke, ich hätte nun wirklich alles gesehen und nichts mehr könnte mich noch überraschen, steuert einer jener Mitbürger zielsicher auf den Platz neben mir zu, die es normal finden, den Rest von uns mittels lautstark geführter Selbstgespräche an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Meist erregen diese Gestalten jedoch eher mein Mitleid als meinen Zorn, zeugen doch ihre Konversationen meist nicht von einem Zustand des inneren Friedens, sondern viel eher von einem Leben, das mit harten Schicksalsschlägen gar reichlich versehen ist. Tadelnswerter, wenn auch geringfügig weniger verstörend, sind diejenigen, die scheinbar nichts daran finden ihre privaten Probleme in Gegenwart eines gut gefüllten Abteils von Passagieren am Handy zu klären. Wirklich in Rage allerdings bringen mich jene Zeitgenossen, die den Platz am Gang belegen, um den Zug möglichst schnell wieder verlassen zu können, und den Fenstersitz mit ihrer Reisetasche belegen. Als wäre man an einem Hotel-Pool und im Handtuchkrieg. Ãœbertroffen werden diese nur von Menschen (wenn sie diese Bezeichnung überhaupt verdienen), die versuchen Zug, Straßenbahn oder auch Bus zu besteigen, bevor die Aussteigewilligen die Gelegenheit hatten, denselben zu verlassen! Ich möchte in der Öffentlichkeit lieber nicht ausführen, was mit solchen passieren würde, wenn die Aufgabe ihrer Disziplinierung mir obliegen würde…
Stattdessen empfehle ich Ihnen zu Entspannung vor und nach jeder Bahnfahrt mit dem Asia Lieferservice Berlin mindestens einen nervenstärkenden Chai Latte zu bestellen, wenn Sie es vertragen aber vielleicht auch direkt eine Flasche hochwertigen Sake! Sie sind ja schließlich nicht mit dem Auto unterwegs, und so können Sie die Bahnfahrt mit einem Lächeln absolvieren, das selbst Buddha vor Neid erblassen ließe. Und wenn Sie asiatisch nicht mögen, schauen Sie bei lieferando, dem Internetbestellportal vorbei, da finden Sie bestimmt etwas Passendes.

Ein Kommentar

  1. Vollste Zustimmung!
    Die schlimmsten Mitreisenden sind meiner Erfahrung nach aber jene, die sich wegen kleiner Rempeleien beim ein- und aussteigen prügeln. (zweimal erlebt in den letzten wochen…)

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