28. März 2008

RE 7 nach Krefeld fällt leider aus…

Und wir waren trotzdem zu früh am Ziel.

Geplant war eine Fahrt von Hamm bzw. Dortmund nach Bonn. Von Hamm nach Köln sollte dazu der RE7 genommen werden, ich wollte dann in Hagen zusteigen.

Da ich noch was am Dortmunder Hauptbahnhof zu erledigen hatte, bin ich eine S-Bahn früher gefahren, und dann mit der S5 anstatt mit dem RE4 nach Hagen zu fahren. Gott sei Dank.
Mich erreicht auf der Fahrt nach Hagen den Anruf meines Mitfahrers, “Zug fällt aus”. Na toll, schnell umdisponieren zurück nach Dortmund, dann über Essen nach Köln. Wieder ein Anruf: Der ICE der ein paar Minuten von Hamm nach Köln fährt ist für Nahverkehrsfahrausweise freigegeben. Sch Mist. Bekomme ich den mit meiner S-Bahn? Zum Glück gibt es mobile.bahn.de für Mobiltelefone. In Hagen wurde die Freigabe auch noch mal explizit erwähnt, Abfahrt mit +6. Pünktliche Ankunft in Köln. Auf den nächsten Nahverkehrszug wollten wir dann doch nicht warten (halbe Stunde), also schnell bis Bonn eine Fahrkarte für den Intercity mit Bahncard50 gelöst (4,75 €) und rein in den Zug.

In Bonn waren wir somit 50 Minuten früher am Ziel, als ursprünglich geplant. Und das nur weil ein RE ausgefallen ist, achja wegen einer Wagenstörung.

Wir hatten Glück, andere Fahrgäste vielleicht nicht.

7. Januar 2008

Das Jahr fängt gut an

Moin!

Frisch aus dem Urlaub, galt es heute, wieder die Uni in Essen zu besuchen.
Am Morgen die üblichen 5 Minuten, auf dem Rückgweg dann wieder Verspätungen….

Da ich noch nach Soest musste, wollte ich den RE 6 ab Essen nach Hamm nehmen, angezeigt dort mit +10. Als der ICE nach Berlin (über Hamm) gerade weg war, erhöht sich die Verspätung auf +45 wegen eines Oberleitungsschadens. S-Bahn bis Dortmund war auch keine Alternative, diese hatte +20. Also warten auf den RE 1 20 min später, der aber dann in Dortmund auch mit +10 ankam. In Dortmund habe ich dann die direkte Regionalbahn nach Soest genommen, die ebenfalls sich noch 10 Miese eingeholt hatte.

Insgesamt also 40 min zu spät, Informationspolitik in Essen gut, aber in der RB nach Soest wurde keinersfalls erklärt wieso wir öfters auf der Strecke halten mussten.

Ach was war der Urlaub (Hochrhein/Südbaden) schön, wo die Züge nie mehr als 3 Minuten hatten. ;-)

P.S.
Frohes neues Jahr!

18. Dezember 2007

Endstation Eiberg

Da fährt man schön brav zur Uni (Na gut, die S-Bahn hatte +10, aber das ist ja nichts Außergewöhnliches) und dann bracht man die dreifache Fahrzeit dazu.
Wir halten in Essen-Eiberg, fahren wieder an und Vollbremsung noch am Bahnsteig. Nach 5 Minuten kommt die Durchsage: „Oberleitungsschaden, weiterfahrt auf unbestimmte Zeit nicht möglich“. Kurze Zeit später werden wir aufgefordert auszusteigen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Problem: Die Türen waren nicht freigegeben. Von außen signalisierte uns ein Fahrgast, dass wir nach vorne gehen müssen (ich saß im letzten Wagen). Es ging dann auch schön durch den Führerstand des Steuerwagens nach draußen. Dann zur Bushaltestelle ohne Fahrpläne und kurze Zeit später den Gelenkbus bevölkert. In Essen-Steele dann weiter mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Zum Glück stand keine Klausur an, so dass ich nur mit etwa 60 Minuten zu spät kam, die nicht weiter tragisch waren (außer der verpassten Vorlesung: Kommunikationsnetze).

Auf dem Rückweg schon innerlich am fluchen (Handy sei Dank). S-Bahn fährt ab Essen bis Dortmund über die Fernstrecke, also nur Halt in Wattenscheid und Bochum. Aber meine S-Bahn war wohl einer der ersten, die wieder den regulären Weg genommen haben. Außer den Hinweis, dass in Eiberg die Bahnsteigbeleuchtung ausgefallen ist, nichts Besonderes. Oder doch? Die Bahn war pünktlich.

In diesem Sinne, Frohe Weihnachten.
Ich werde wohl erst nächstes Jahr wieder schreiben,

Marco

8. November 2007

Alle reden vom Wetter, wir nicht!

Zumindest lautete so der Werbeslogan der Bundesbahn, da wir heute die Deutsche Bahn haben, gilt auch der Slogan nicht mehr. Natürlich kommt der Herbst sehr überraschend, so dass hier im Ruhrgebiet viele Störungen wegen der Witterung zu verzeichnen sind.

Heute Morgen mit den üblichen 3 Minuten in Essen angekommen. Am Abend gab es dafür die +10. Ansagen auf dem Bahnsteig war viel zu leise, so dass man es nur verstehen konnte, wenn man direkt unter einem Lautsprecher stand. Die Zugzielanzeige zeigte nur munter fröhlich “Nicht Einsteigen” vom vorherigen Zug. 5 Minuten nach der planmäßigen Abfahrt wurde dann auch die S1 angezeigt, aber ohne Verspätungshinweis.

In diesem Sinne, schönen Feierabend,
Marco

P.S.
Auch Studenten haben mal einen 10 oder 12 Stunden Tag. :-)

26. Oktober 2007

Der Streik am Donnerstag

Gestern war wieder Streik. Hier in Nordrhein-Westfalen hatten wir noch ganz gut Glück damit, S-Bahn im Halbstundentakt, Nebenstrecken im Stundentakt.
Meine S-Bahn fuhr alle halbe Stunde, wie am Wochenende. In Duisburg gab es einen Personenunfall, daher fuhren zeitweise keine Regional- und Fernzüge zwischen Bochum und Düsseldorf, da diese umgeleitet wurden. Entsprechend voll war die S-Bahn. Meine hatte nur 20min Verspätung. Ursache? Die Vorleistung hatte diese Verspätung und da die Wendezeiten am Endbahnhof recht kurz sind (8 Minuten in Dortmund), geht die Verspätung auf die nachfolgenden Fahrten über. Ich war ehr froh, dass überhaupt was fährt.

Abends auf der Rückfahrt war der Streik noch nicht beendet. Vorlesungen sind natürlich genau dann beendet, wenn die S-Bahn gerade fährt. Und als Pendler wartet man nicht gerne noch am Bahnhof auf seinen Zug.
Ich hatte Glück, der verspätete Intercity wurde bis Bielefeld für Bahnreisende mit Nahverkehrsfahrausweisen freigegeben. Es gab genau eine Ansage am Bahnsteig, schade für diejenigen die diese nicht gehört haben. Eigentlich hätte ich auch auf die nächste S-Bahn nehmen können (Ich will ja nach Dortmund-Kley und nicht nach Dortmund Hbf). Ich bin dennoch bis Dortmund mit dem IC gefahren, in der Voraussicht, dass die S-Bahn Verspätung haben könnte.
In Dortmund habe ich dann die S-Bahn Richtung Bochum/Essen genommen. Falls diese nicht fuhr, hätte ich dann die Stadtbahn und den Bus genommen.

Mein Fazit, trotz Streik und auf dem Hinweg die Streckensperrung, bin ich noch recht gut weggekommen.